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Dr. Kareen Stiglbauer
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Handchirurgie

Arthroskopische Operationen

Akute und rekonstruktive Eingriffe

Operationen :: Handchirurgie


Carpaltunnelsyndrom
Das Karpaltunnelsyndrom (KTS, Synonyme u. a.: Carpaltunnelsyndrom, CTS, Medianuskompressionssyndrom, als Symptom Brachialgia paraesthetica nocturna) ist die krankhafte Einengung des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Das KTS ist ein Nervenkompressionssyndrom. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer.

Die Operation sollte bei positiver Nervenleitgeschwindigkeit durchgeführt werden. Diese Messung kann von Fachärzten der physikalischen Medizin oder Neurologen durchgeführt werden und soll sicherstellen, dass das Problem tatsächlich im Bereich des Carpalkanales liegt. Häufig können Probleme seitens der Halswirbelsäule die Beschwerden seitens des CTS verschleiern oder erschweren.

Die Operation wird bei uns meist in Blutsperre und nach Verabreichung von Lokalanästhetikum iv durchgeführt. Die Verwendung einer Lupenbrille optimiert die Bedingungen ebenfalls.

Der Schnitt ist sehr klein und heilt meist rasch und komplikationslos. Im Wesentlichen wird das verdickte Carpalband gespalten und der Nerv kann sich wieder erholen. Auf Wunsch kann auch eine endoskopische Operation durchgeführt werden, die endgültige Entscheidung sollte jedoch in einem persönlichen Gespräch getroffen werden. Bei sehr fortgeschrittenen Schädigungen kann der Nerv manchmal keine vollständige Erholung erreichen, deshalb sollte so früh wie möglich operiert werden. Nach der Operation wird für einige Tage eine leichte Schiene angelegt. Die Nahtentfernung erfolgt nach etwa 10 Tagen, für 3 Wochen sollte das Heben schwerer Lasten vermieden werden. Auch bei vollständiger Erholung des Nervus medianus kann die Erholungsphase einige Monate dauern.Die nächtlichen Schmerzen sind meist gleich nach der Operation nicht mehr vorhanden.

Loge de Guyon/Ulnariskompression
Das Loge-de-Guyon-Syndrom ist eine Schädigung des Nervus ulnaris an der Kleinfingerseite (ulnar) des Handgelenks. Sie geht mit Empfindungsstörungen und der Lähmung von Hand- und Fingermuskeln einher.

Die Loge de Guyon ist eine physiologische Engstelle an der Handwurzel, an der zwischen zwei Handwurzelknochen (Os hamatum und Os pisiforme) Nervenäste und Gefäße hindurchtreten. Benannt wurde sie nach dem Pariser Chirurgen und Urologen Jean Casimir Félix Guyon.

Operation und Nachbehandlung sind ganz ähnlich dem Carpaltunnelsyndrom, auch hier ist eine Nervenleitgeschwindigkeit vor der Operation erforderlich. Die Beweglichkeit der Finger ist unmittelbar postoperativ möglich, auch hier sollte das Heben schwerer Lasten für mindestens 3 Wochen vermieden werden.

Rhizarthrose / Arthrose des Daumensattelgelenkes
Bei der Rhizarthrose oder Sattelgelenkarthrose handelt es sich um eine Arthrose eines Sattelgelenks (wie des Wurzelgelenk des Daumens, zwischen erstem Mittelhandknochen und großem Vieleckbein (Os trapezium). Da dieses Gelenk eine sattelförmige Gelenksflächen besitzt, kann es in zwei Achsen bewegt werden.

Bei einer Arthrose handelt es sich um einen Knorpelverlust auf den Gelenkflächen mit knöcherner Randwulstbildung. Gelegentlich kommt es auch zur Bildung von freien Gelenkkörpern, welche eingeklemmt werden können und damit Schmerzen verursachen.

"wenn jeder Griff zur Qual wird" - Die Arthrose im Bereich des Sattelgelenkes ist sehr schmerzhaft.

Nach Sicherung der Diagnose durch Klinik und Röntgen wird in noch nicht allzu fortgeschrittenen Fällen primär konservativ behandelt. Erst bei anhaltenden erheblichen Beschwerden entschließen sich die meisten Patienten zu einer Operation. Je nach persönlichen Wünschen und dem Grad der Schädigung wird hier in Blutsperre und iv-Anästhesie (wie beim CTS beschrieben) entweder eine Resektionsarthroplastik durchgeführt, wobei im Wesentlichen durch knöcherne Resektion Platz für schmerzfreies Bewegen geschaffen werden soll- oder aber ein neues künstliches Gelenk eingesetzt. Die Nahtentfernung erfolgt nach etwa 10 Tagen , die Ruhigstellung nach der Operation wird der Operationsmethode angepasst.

Sulcus ulnaris Syndrom
Das Ulnarisrinnensyndrom (Synonym: Sulcus-ulnaris-Syndrom) ist eine Druckschädigung des Nervus ulnaris am Ellenbogen.

Tendovaginitis stenosans des Daumens und der Langfinger - "Schnellender Finger"
Die Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) ist eine Entzündung der Sehnenscheiden. Sie äußert sich in starken, stechenden oder ziehenden Schmerzen. Sehnenscheidenentzündungen treten vor allem im Bereich des Handgelenks auf.

Der Hautschnitt im Bereich der Stenose ist sehr klein und heilt meist rasch ab. Wenn die Beschwerden schon sehr lange bestehen, kann es auch nach der Operation noch einige Wochen zu leichten Beschwerden im Bereich der Hohlhand sowie der Mittelgelenke der Langfinger bzw des Interphalangealgelenkes des Daumens kommen. Üblicherweise erfolgt die Nahtentfernung nach 10 Tagen. Nach diesem Eingriff sind entsprechende Bewegungsübungen, vor allem Streckübungen der Finger ganz besonders wichtig. Nach der Operation wird lediglich ein kleiner Schutzverband angelegt, eine Schienenbehandlung ist meist nicht erforderlich.

Dupuytren`sche Kontraktur
Der Morbus Dupuytren (MD) ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche (Palmar-Aponeurose). Seit dem Jahr 1832, in dem Baron Guillaume Dupuytren (1777-1835) die nach ihm benannte Erkrankung in Paris vorstellte, sind über 170 Jahre vergangen, die auslösende Ursache konnte jedoch bis heute nicht gefunden werden. Der Morbus Dupuytren zählt zum Kreis der Fibromatosen: Charakteristisch für die Erkrankung ist das Auftreten von Knoten und Strängen an der Innenfläche der Hand. Meist sind der vierte und fünfte Fingerstrahl betroffen. Ein schubweiser, über mehrere Jahre dauernder Krankheitsverlauf ist typisch. Zugkräfte können an den Bindegewebsfasern der Knoten und Stränge schließlich zu Beugekontrakturen (Einziehungen mit Versteifung) der Fingergrund- und Mittelgelenke führen.

Weiters können wir Ihnen folgende Operationen anbieten
  • Ulnarer Daumenseitenbandriss
  • Knöcherne Strecksehnenausrisse
  • Primäre und sekundäre Versorgung von Streck- oder Beugesehnen
  • Bandverletzungen im Bereich der Hand
  • Operationen am Kahnbein
  • Narbenkorrekturen
  • uvm.

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